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Bilder kodiert im biblischen Buch Genesis

von Andreas G. Szabó

Zahlenmystik kann eine interessante Sache sein, besonders jetzt, wenn man sie auf die völlig neue und gestalterische Art betreibt, welche in diesem Artikel vor gestellt wird. Es geht um die Entdeckung von Siegelbildern kodiert in die hebräische Tora, nach einer mathematischen Methode.

Begriffsbestimmung: Was ist die Tora? Das sind die ersten 5 Bücher der Bibel, auch genannt die Bücher Moses oder der Pentateuch. Tora bedeutet Gesetz. Sie beinhaltet unter Anderem den Schöpfungsbericht, die ursprünglichen 10 Gebote und die ersten Geschichten Gottes mit dem Menschen. Das erste Buch Moses / der Tora ist die Genesis.

  • Inhalt

  • Rechne und Zeichne
  • Kreise im Auge
  • Prüfe durch Sie
  • Gute Chancen
  • Christus-Konzept
  • Sinn der Sache
  • Unmöglich
  • Übersicht

    Ich habe siegelartige Bilder aus bestimmten Worten in der Tora berechnet, die astronomische und mathematische Themen zeigen. Diese Bilder bieten eine zeitlose archetypische Symbolik basierend auf dem Wissen und der Geschichte der Menschheit.

    Ich erkläre Ihnen nun die Berechnungsmethode, leite diese her, liefere Ihnen Belege warum sie richtig ist, erörtere warum ich den Zufall ausschließe und zeige Ihnen Beispiele der Anwendung. Dann fasse ich Ihnen zusammen, wozu diese Bilder überhaupt oder für Sie ganz persönlich da sein könnten.

    Aber zuerst verrate ich ihnen Dieses: Wenn es stimmt, was wir über die Entstehung und Überlieferung der Tora wissen, kann das was ich entdeckt habe nicht existieren. Weil es aber existiert, muss unser Wissen um die Tora entweder falsch sein, oder es läge nahe, eine höhernatürliche Intelligenz als den Urheber dessen anzunehmen.

    Rechne und Zeichnescroll to top

    Auch wenn Zahlenmystik von streng bibeltreuen Gläubigen abgelehnt wird, befindet sich im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung nämlich, ein eindeutiger Hinweis, dass jemand Weisheit erlangt, wenn er die Zahl eines bestimmten Wortes berechnet:

    „... den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, ...“

    Dazu muss man wissen, dass in den Originalsprachen der Bibel, also im Griechischen wie im Hebräischen, jeder Buchstabe auch eine Zahl ist, so dass man den Gesamt-Zahlwert eines Wortes durch die Addition der Zahlwerte seiner einzelnen Buchstaben erhalten kann.

    Bild: Hebräische Zahlen

    Dazu ein verblüffendes Beispiel: 777 ist sowohl die Summe der Buchstaben von „Torakosmos“ תורהקוזמוז, als auch die Summe der Wortwerte von „Gott“ אלהים plus „die Himmel“ השמים plus „die Erde“ הארץ im ersten Vers der Bibel/Tora, „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“

    Solche Berechnungen nennt man Gematrie und sie sind ein Teilgebiet der Kabbala, der jüdischen Mysterienüberlieferung. Gematrie wird dazu verwendet, die Bibel auf einer tieferen Ebene aus zu legen. Und die Kabbala wiederum besteht im Wesentlichen aus der Lehre, dass die Welt durch 10 Zahlen, hebräisch „Sefirot“ (Einzahl: Sefira) geschaffen wird, die zusammen den Baum des Lebens bilden.

    Bild: Baum des Lebens
    „Satan, die alte Schlange“ (Offenbarung 20:2), im Tantrismus auch bekannt als Kundalini, steigt im Baum des Lebens empor zum Ursprung, aus dem heraus sich in 10 Stufen die Welt entwickelt. „Schlange“ hat im Hebräischen den selben Zahlwert wie „Messias“ (d. h. Christus).

    Im Sefer Jezira, dem alten kabbalistischen Buch der Schöpfung lesen wir:

    „Zehn Zahlen ohne etwas ... verstehe mit Weisheit und erkenne mit Einsicht, prüfe durch sie und erforsche von ihnen, wisse, rechne und zeichne ...“

    Wir haben hier einen Hinweis, der von sämtlichen Forschern bisher übergangen wurde: Es wird erklärt, dass man bei der Erforschung der Zahlen nicht nur rechnen, sondern auch zeichnen soll.

    Bild: Sefer Jezira

    So zumindest verstehe ich es, und das ist genau das was ich erfolgreich getan habe, denn bei meiner Rechen- und Zeichenmethode, die ich gleich erklären werde, ergaben sich richtige Bilder offenbar intelligenten Ursprungs.

    Sie können das vielleicht jetzt noch nicht nachvollziehen, aber ich muss Ihnen zu Ihrem Verstehen erstmal die Methode und ihre Herleitung offenbaren. Erst dann kann ich Ihnen Argumente für die Echtheit der Bilder liefern, sowie Details zeigen, anhand derer Sie die Echtheit erkennen können.

    Das Sefer Jezira sagt im Grunde nicht, welche zehn „Sefirot“ (Zahlen) gemeint sind. „Sefirot“ ist auch nur bedingt als „Zahlen“ übersetzbar und bedeutet eigentlich wesentlich mehr, was wir noch sehen werden. Es gibt im Sefer Jezira zwar eine Art Aufzählung von 1 bis 10, aber mit „Sefirot“ können meiner Meinung nach ebensogut auch andere Zahlen angedacht sein. So z. B. bestimmte Wortwerte von denen ausgehend man erforschen, rechnen und zeichnen soll.

    In dieser Art wollte ich ursprünglich die Verteilung bestimmter Wortwerte im hebräischen biblischen Buch Genesis (erstes Buch der Tora und Bibel) analysieren und fand dazu eine bildhafte Darstellungsmethode. Ich gebe Ihnen erstmal einen kurzen Überblick über das Funktionsprinzip und bringe Ihnen dann eine mögliche schlüssige Herleitung.

    Bild: Hitomi-Methode

    In meiner Methode werden alle Worte gesucht, die den selben gewünschten Zahlwert haben. Und diese Worte werden dann vereinfacht erklärt nach folgendem Schema in Bildpunkte umgewandelt: Die Versnummer der Genesis bestimmt den Winkel in einem Kreis und die Wortnummer im Vers bestimmt den Radius für einen Punkt im Bild.

    Das war die einfache Version der Erklärung, um Sie in die Struktur der Sache einzuführen. Jetzt kommt die Beschreibung der tatsächlichem Methode selbst: Es ist nicht nur ein Kreis, sondern es sind drei Kreise, und zwar konzentrisch angeordnet. Ich leite dieses Schema nun aus Hinweisen in der Genesis her und erkläre den genauen Aufbau.

    Die Genesis in unseren Bibeln heute hat 1533 Verse (gezählt in Koren, KJV und Luther). Einige Experten sind der Meinung, diese Zahl wäre nicht richtig, unter anderem weil ein Examplar aus dem Jahre 1008, der Leningrad-Kodex, bedingt durch eine andere Versaufteilung ein paar Verse weniger zählt. Das braucht uns aber nicht stören, da meine Methode auch noch bei leichten Abweichungen dieser Art die selben Bilder erkennen lässt.

    1533 Verse sind, das habe ich leicht festgestellt, unter Anderem auch dreimal 511.

    Auf der Suche nach versteckten Zahleninformationen mit Hilfe des überspringens von jeweils einer gleichen Anzahl von Versen, habe ich mir unter anderem auch jeden 511ten Vers angesehen. Also auch Vers 1022 (2 x 511; Genesis 35,10), der am Ende des zweiten Drittels des Versumfangs der Genesis liegt:

    „Und Gott sagte zu ihm: Dein Name ist Jakob. Aber dein Name soll nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein...“

    In diesem Vers findet sich dreimal das Wort „dein Name“ (שמך), das den Zahlwert 360 hat.

    Bild: Herleitung

    Der gemeinte Name im Vers Nummer 1022 ist zweimal Jakob und einmal Israel. Das erinnerte mich daran, dass 1022 ebenso auch zweimal 511 sind und noch einmal 511 Verse folgen. Also assoziierte ich jedes „dein Name“ mit einem Drittel der Genesis. Der Zahlwert dieses Wortes, 360 nämlich, kann aber als Gradzahl auch einen Kreis meinen, und so assoziierte ich jedes Drittel der Genesis mit einem Kreis.

    Wegen diesem, und da mir beim angestrebten Zeichnen 1533 Verse für eine Runde um den Mittelpunkt zu viel waren, entschloss ich mich also zu drei Runden von jeweils 511 Versen. Das Ergebnis sind drei konzentrische Kreise auf einem Rad mit 511 Speichen.

    Bild: Kreise auf einer Bibel
    Die Bibel, Einheitsübersetzung. Das Motiv stammt aus dem 5. Jh. und ist ein Mosaik an der Decke der Taufkirche in Albenga, Italien.

    Auf den Speichen werden die Wort-Punkte wie im „Hitomi-Methode“ Bild oben eingezeichnet. Nur, dass nicht alle Verse auf einmal für eine Runde verwendet werden, sondern nur 511 Verse. Es wird im inneren Kreis auf Speiche 1 angefangen und rundum gearbeitet. Vers 512 liegt dann wieder auf Speiche 1, aber im nächstäußeren Kreis.

    Ein Vers der Genesis hat höchstens 26 Worte und somit haben wir dreimal so viele mögliche Positionen für Punkte auf dem gesamten Radius der ganzen Figur.

    Übrigens: Das Wort aus dem Sefer Jezira welches hier als „rechne“ übersetzt wird, ist das althebräische Verb חשוב. Es ist die verwendete Wurzel für das heutige hebräische Wort מחשב, das heißt Rechner oder Computer. Und ich habe die Bilder natürlich nicht per Hand berechnet. Das wäre fast unmöglich, denn man müsste jedes von etwa 79.800 Worten der Tora ausrechnen, dabei die Werte von rund 304,800 Buchstaben addieren und dann auch noch irgendwie den Überblick behalten.

    Kreise im Augescroll to top

    Man kann meine Zeichenmethode an einen Hinweis im Sohar anlehnen. Der Sohar ist - so sagt man - das wichtigsten Buch der Kabbala. Und der Hinweis lautet:

    „Es ist das Geheimnis der KREISE IM AUGE, welche den mittelsten Punkt umgeben, der eigentlich das Sehen des ganzen Auges bildet.“

    Dass die Methode auf Kreisen auf baut, habe ich ihnen oben schon erzählt und erklärt. Und dass ihre Bilder wie Augen anmuten, ist offensichtlich. Sie können sich zudem die 511 Speichen der Methode als die Lamellen der Iris im Auge vor stellen. Daher habe ich meine Methode auch „Hitomi“ genannt, was japanisch ist und soviel wie Auge oder Pupille bedeutet.

    Bild: Augenmuster

    Es gibt aber noch einen objektiveren Grund warum ich meine Bilder als Augen sehe. Dazu muss ich ein wenig ausholen und etwas erklären, dass auch später noch sehr wichtig sein wird.

    Die im Sefer Jezira an der eingangs zitierten Stelle genannten „Zahlen“ sind mehr als nur Zahlen. Der hebräische Begriff für eine dieser Zahlen ist nicht Mispar, was auch Zahl bedeutet, sondern Sefira, Mehrzahl Sefirot. Die Sefirot sind nicht nur Zahlen, sondern sie sind auch die Ur-Ideen der Schöpfung, die sich lediglich unter anderm auch durch Zahlen ausdrücken.

    Im Sefer Jezira heißt es auch „Zehn Zahlen ohne etwas und zweiundzwanzig Grundbuchstaben ...“. Und wie die Buchstaben sind auch die Sefirot dreierlei, nämlich Zahl, Zeichen und Wort. Das Wort sind die Namen der Buchstaben und die Namen der Sefirot, auf die ich noch zu sprechen komme, aber das Hauptaugenmerk gehört jetzt darauf, dass die Sefirot auch Zeichen sind.

    Wenn wir nun annehmen, dass diese Sefirot-Zahlen nicht nur die Zahlen 1 bis 10 sind, denn das steht dort nicht, sondern dass auch unsere Wortwerte welche der Ursprung der Bilder sind gemeint sein können, dann können diese Bilder die Zeichen der Sefirot sein.

    Im Sefer Jezira wird öfters wiederholt, dass die Sefirot alle „ohne etwas“ sind, also so ungefähr aus Nichts bestehen. Nichts heißt auf Hebräisch Ayin, und dieses Wort bedeutet nicht nur Nichts, sondern ebenso auch Auge. Und das Nichts hat mit einem Auge durchaus zu tun, denn es meint die Pupille, die verhältnismäßig Nichts ist, respektive ein Loch. Die dritte Bedeutung von Ayin ist Brunnen, der eben auch ein Loch ist. Es leuchtet ein, dass man wegen dieser dreifachen Bedeutung die Sefirot auch mit Augen assoziieren kann. Und damit auch ihre Zeichen, nämlich unsere „Hitomi“-Siegelbilder.

    Prüfe Durch Siescroll to top

    Die nun erklärte und schonmal nicht schlecht belegte Methode brachte also das Ergebnis, dass sich damit bei gewissen Zahlen siegelartige Bilder unmöglich un-intelligenten Ursprungs ergeben. Das wird deutlich, wenn man die Punkte richtig um gedachte Linien und Kreise ergänzt. So haben wir: Zwei Sternbilder, eine einzigartige Planetenstellung, weitere astronomische und auch geometrische Zusammenhänge sowie mystische Symbole.

    Insgesamt habe ich bisher 8 Bilder gefunden. Und weil es gemäß unserer Analyse vorhin durchaus sein könnte, dass diese Bilder die Sefirot des Baumes des Lebens darstellen, nehme ich an, dass die Bilder für 2 von 10 Sefirot noch nicht gefunden sind.

    Unten sehen Sie den Baum des Lebens mit den Bildern. Sie sehen auch schon einige Einzeichnungen von Linien, aber noch längst nicht alles, was man daraus machen und erkennen kann. Das Bild unten rechts soll das Sternbild Großer Wagen sein, und oben links jenes des Orion mit den beiden „Hunds“-Sternen Procyon und Sirius.

    Dass die Bilder durchaus genau das zeigen, was ich behaupte, können Sie später noch durch deren Beschreibung in Verbindung mit den Bedeutungen der Sefirot erkennen.

    Bild: Baum des Lebens

    Ich habe die Bilder so an geordnet, dass sie zusammen den Baum des Lebens bilden (ohne den Stamm). Und ich habe sie wohl richtig angeordnet, denn es besteht bei dieser Anordnung eine berechenbare und sichtbare Beziehung der bildgebenden Zahlen zueinander..

    Bild: Bäume der Zahlen

    Im Sefer Jezira heißt es: „prüfe durch Sie“ (durch die Zahlen). Es kann anhand der Sefirot-Zahlen durchaus die Richtigkeit des vorgestellten Systems belegt werden. Da gibt es nun mehrere Möglichkeiten.

    Zum Beispiel, wenn wird die letztendliche Quersumme der Sefirot-Zahlen ausgerechnet. Das heißt, es wird aus der berechneten Quersumme wieder eine Quersumme gebildet, bis nur noch eine einstellige Zahl vorhanden ist. Wenn das gemacht wird, kann man bemerken, dass eine Symmetrie zwischen den jeweils links und rechts stehenden Ziffern entsteht. Und das nächste was einem auffallen kann, ist dass die Ziffern der linken und der rechten Spalte jeweils zusammengenommen die Zahl an der Krone des Baumes bilden.

    Jede der Sefirot im Baum des Lebens ist in der Lehre der Kabbala über einen von 22 sogenannten Pfaden oder Kanälen mit einigen anderen Sefirot verbunden. Und jedem dieser Pfade ist einer der 22 hebräischen Buchstaben zu geordnet. Durch die Zeichen der Sefirot und die Zeichen der Buchstaben entsteht so eine „Landkarte“ der Schöpfung.

    In der originalen Kabbala ist der Buchstabe des Pfades welcher die Sefirot 666 und 867 verbindet jener Namens Ayin, was wie schon gesagt sowohl „Nichts“, als auch „Auge“ bedeutet.

    Dass die Siegelbilder Augen seien, habe ich vorhin nur über Wortverwandtschaften begründet. Eine nochmalige Überprüfung dessen ergibt sich aber, wenn wir die Sefirot 666 und 867 addieren, welche über den Pfad „Auge“ verbunden sind. Das Ergebnis ist 1533. Und das wiederum ist die Zahl der Verse der Genesis, aus welcher die Siegelbilder im Grunde gemacht sind. Die Bilder korrelieren hier also mit dem/einem Auge.

    Aber auch die Idee der Kreise in diesem Auge lässt sich auf ähnliche Weise nochmal anpeilen. Dazu addieren wir die Sefirot 656 und 366, die ebenfalls über einen Pfad verbunden sind. Diesmal ist das Ergebnis 1022. Und wenn wir diese Zahl wie auch eben schon die 1533 als Versnummer auf fassen, landen wir damit direkt in demjenigen Vers, aus dem ich vorhin das Schema der drei Kreise hergeleitet habe. Zu Erinnerung: Im Vers 1022 haben wir dreimal den Wortwert 360, der als die Gradzahl eines Kreises gesehen werden kann. Der Name des Buchstabens des Pfades hier ist Chet, was Umgrenzung bedeutet. Ich denke damit sind hier die Iris oder die Kreise gemeint.

    Um kurz auf den Sinn des ganzen zu sprechen zu kommen, ich glaube, dass es ich bei dem Bildersystem genau wie bei den Zeichen der Buchstaben unter Anderem um eine Möglichkeit der Meditation handelt. Das erkläre ich nacher noch in einem extra Abschnitt.

    Gute Chancenscroll to top

    Unterschied zum Bibelcode

    Mir wird oft vorgeworfen, man könnte mit etwas Phantasie in jedem Text solche Bilder finden, wenn er nur lang genug wäre und man nur lange genug danach sucht. Dazu nehme ich jetzt Stellung. Fangen wir mit dem klassischen „Bibelcode“ an. Es ist jetzt nicht wichtig wie der funktioniert, aber ich denke, Sie wissen, dass er als widerlegt gilt. Und zwar weil: Beim Bibelcode gibt es Millionen von Möglichkeiten und er neigt dazu, dass er verschwindet, sobald hier oder da ein paar Buchstaben mehr oder weniger stehen, was je nach Toraversion der Fall ist.

    Im Unterschied dazu meine Siegelbilder: Wie beschrieben wird jedes Bild aus einem einzigen Wortwert erstellt, von denen es aber in der mir vorliegenden Tora nur 1664 verschiedene gibt, in der Genesis alleine nur 1395. Und während man mit einer blühenden Phantasie in jede Möglichkeit der Punkteverteilung irgendetwas hinein interpretieren kann, fand ich durch einen strengen Blick (Kriterien folgen noch) und genaue Überprüfung der Details bisher nur genau 8 wahre Bilder. Das sind für die Genesis rund 0,57 Prozent, oder anders gesagt ein Verhältnis von 1 Fund in ca 175 Möglichkeiten. Die Chancen, dass dabei etwas nicht zufällig ist, sind wesentlich besser als beim Bibelcode. Und dazu kommt noch, dass meine Bilder auch dann noch erkennbar sind, wenn Buchstaben oder gar ganze Worte und Verse sich in den Toraversionen voneinander unterscheiden.

    Andere Bücher

    Man beachte dabei, dass meine Methode auf die Genesis zugeschnitten ist (1533 Verse, 511 Speichen, drei Ringe, hebräischer Text, max. 26 Worte pro Vers) und mit anderen Texten, selbst mit hebräischen Texten nicht ohne Änderungen funktioniert. Der Bibelcode hingegen stellt an den zu Grunde gelegten Text weder sprachliche noch formale Ansprüche, womit dabei die Zahl der Möglichkeiten einfach irgendwo etwas bestimmtes zu finden ungleich in die Höhe wächst.

    Freilich habe ich mit Variationen der Methode schon andere Bücher der hebräischen Bibel (Tanach) ausprobiert und auch Texte aus dem griechischen Neuen Testament, speziell das erste Evangelium und die Offenbarung. Bisher fand ich dabei nichts.

    Intuition

    Das bemerkenswerteste ist aber, dass ich so gut wie garnicht direkt nach den Bildern auf der Basis des erwarteten Inhaltes gesucht habe, sondern dass mich ein jedes „angeleuchtet“ hat, als ich zufällig beim groben durchstöbern der Möglichkeiten daran vorbei kam. Dabei habe ich mir nichtmal alle Kombinationen angesehen.

    Während ich mir von Anfang an also im innersten sicher war, welche Punktemuster etwas sein müssen, konnte ich deren Details und Bedeutungen erst nach und nach durch einen langen Reflexsionsprozess herausarbeiten, der noch nicht abgeschlossen ist.

    Mehr Bilder

    Ich gehe auch davon aus, dass noch mindestens zwei weitere Bilder existieren, denn ich konnte die 8 gefundenen Bilder wie schon erwähnt den 10 Sefirot des Baumes des Lebens zuordnen, wobei zwei der Sefirot bisher ohne Bild blieben. Sie können Sich selber auf die Suche nach Bildern machen, mit der Hitomi-App, dem Werkzeug das ich dazu programmierte.

    Und so können Sie beurteilen, gemessen an dem was wir haben, ob ein Punktemuster echt ein Bild ist:

    Keine Radosofie

    Und jetzt erkläre ich Ihnen ausführlich, warum das was ich mache keine „Radosofie“ ist. Mit Radosofie ist das berechnen von beliebigen Ergebnissen aus ein paar vorgegebenen Zahlen gemeint. Aber wer sich die Radosofie einmal genau angesehen hat, weiß, dass darin immer nur sehr komplizierte Formeln verwendet werden, da man sonst nicht auf die gewüschten Ergebnisse kommen würde.

    Bild: Formel
    Ab einer gewissen Komplexität der Formel lässt sich jedes gewünschte Ergebnis erzielen.

    Bei mir ist das anders, meine Formeln sind im Vergleich zu denen der Radosofie sehr einfach. Ich verwende keine Potenzen oder Wurzeln und auch keine zusätzlichen Zahlen die mit dem Kontext nichts zu tun haben. Sie können auf der Seite http://www.hars.de/misz/rado.html selber ausprobieren und sehen, worin sich radosofische Formeln von meinen unterscheiden: Radosofie arbeitet mit Wurzeln, Pontenzen und Zahlen die im Kontext selber nicht vor kommen.

    Meine „Hitomi“-Methode zu Berechnung der Bilder ist eigentlich auch keine Formel, sondern eine Konstruktion. Es wird nur, wie schon erklärt, jedes Wort mit einem bestimmten Zahlwert genommen, der durch simple Addition seiner Buchstabenwerte entsteht. Und basierend auf der Position des Wortes in der Tora, wird die Lage für einen Punkt auf den Speichen eines Rades abgezählt.

    Das ist nichts was man nicht auch per Hand machen könnte, ohne ein Genie zu sein, auch wenn es bei den etwa 79.800 Worten der Tora sehr lange dauern würde. Aber nach radosofischer Art die Kubikwurzeln aus so vielen Zahlen zu ziehen und diese mit -1,5 zu potenzieren, ohne Taschenrechner, dauert wesentlich länger und setzt fundierte Mathematikkenntnisse voraus. Es führt vielleicht zu diversen Naturkonstanten als Ergebnis, hat aber mit dem einfachen Zeichnen von Bildern nichts mehr zu tun.

    Meine Methode der Bilderstellung ist keine Radosofie, weil es wegen der Einfachkeit meiner Methode unmöglich und ausgeschlossen ist, dass dabei jedes beliebige Ergebnis erscheint.

    Christus-Konzeptscroll to top

    In dem Punktemuster, das sich nach der schon erklärten Methode aus dem Wortwert 231 ergibt, sehe ich etwas, dass ich anfangs nur für einen Zirkel hielt. Ich dachte dabei speziell an den Zirkel der Freimaurer.

    Bild: Hitomi Zirkel

    Ich weiß das ist jetzt erstmal nur plump behauptet und das Bild sieht eher wie der Buchstabe A aus, so ziemlich genau wie das phönizische. Aber mit einem Zirkel kann man Kreise machen. Und diese Idee bewegte mich schließlich dazu, den Scheitelpunkt des vermuteten Zirkels als Mittelpunkt zu nehmen und Kreise durch die übrigen Bildpunkte zu ziehen, sowie noch einen weiteren Kreis durch die Bildmitte.

    Es ergab sich etwas extrem erstaunliches: Eine Draufsicht auf unser Sonnensystem. Zwar schematisch, aber immerhin schon ganz korrekt mit der Sonne in der Mitte der Planetenbahnen (siehe Bild unten). Und die Radien der Bahnen stehen etwa im Verhältnis des goldenen Schnittes zueinander.

    Es ist nicht nur irgendeine Draufsicht, sondern in dieser Darstellung sind die Himmelskörper Jupiter, Saturn und Sonne so positioniert, wie bei der Jupiter-Saturn Begegnung (Fachwort: Konjunktion) am 30. September im Jahre 7 vor Christus. Das habe ich mit zwei unabhängigen Datenquellen überprüft.

    Und zwar nicht durch herumprobieren, sondern mir war schon vorher nur diese eine Konjunktion bekannt, weil sie von einigen auf Christi Geburt bezogen wird. Nur der Tag des Jahres und der genaue Stand der Planeten war mir unbekannt, aber ich maß und verglich und es passte. Das kann kein Zufall gewesen sein.

    Die blauen Zeiger und den Tierkreis habe ich zur weiteren Veranschaulichung noch hinzu ergänzt, wobei sich der Null-Grad Winkel exakt ganz links zwischen Fische und Widder befindet. Und die Winkel der Planetenpunkte stimmen in der Richtung gegen den Uhrzeigersinn mit den astronomischen Daten überein.

    Die dargestellte Planetenstellung hat sich im Laufe der Geschichte von +/- 10.000 Jahren bisher nicht wiederholt und ist darin einzigartig, auch dann wenn man nur die Gestirne Jupiter, Saturn und Sonne beachtet, egal wo die anderen Planeten dann stehen.

    Bild: Christus-Konjunktion

    Der kleine orangefarbene Punkt ist Mars, und der kleine blaue Punkt ist nochmal Jupiter, aber an einer anderen Position. Das war anfangs verwirrend, aber ich habe berechnet, dass Jupiter für die mit dem roten Pfeil gekennzeichnete Strecke ebensolange braucht, wie Mars für eine komplette Runde um die Sonne. Und zwar genau.

    Der Mars-Punkt befindet sich allerings nicht dort, wo Mars zu dem Datum der Konjuktion wirklich stand. Das macht aber nichts, denn anders hätte man den zeitlichen und vermutlich auch symbolischen Zusammenhang in dem Bild nicht darstellen können. Es könnte durchaus ein Hinweis sein, dass hier die Symbolik des Ganzen wichtiger ist als die Realität.

    Wie schon erwähnt, gibt es Spekulationen darüber, dass das Datum der Konjunktion der eigentliche Geburtstag von Jesus gewesen sein könnte. Sie stützen sich unter anderem auf folgende Überlegungen:

    Das sind schonmal keine schlechten Gründe. Aber die Entdeckung des Torakosmos geht da noch weiter: Als Zusatz zum Konjunktionsbild findet sich unter den kodierten Bildern auch eines des Großen Wagens (Sternbild) am Himmel, genau so gedreht wie auch über Bethlehem und Nazareth zum exakten astronomischen Zeitpunkt der Konjunktion um 20:30 Uhr.

    Bild: Großer Wagen

    Der Große Wagen ist soeben im Norden herunter gekommen, und die Worte, welche im Konjunktionsbild den Saturnpunkt und den Jupiterpunkt bilden, sind „herunter bringen“ und „Norden“. Der linke Punkt im Großen Wagen befindet sich nicht dort, wo der entsprechende Stern steht. Er zeigt aber, würde man das Wagenbild auf den Zodiak des Konjunktionsbildes legen, in Richtung Sternbild Fische, in dem die Konjunktion statt fand. Wir haben hier wieder einen Hinweis, dass nicht die Realität zählt, sondern die Botschaft.

    Und nun kommt noch eins drauf! Das Konjuktionsbild entsteht aus dem Wortwert 231 in der Genesis. Diese Zahl, nach den griechischen Zahlen-Buchstaben Beziehungen, kommt aber auch im neuen Testament vor, und zwar als erstes als das Wort „Name“ (ονομα) im Vers Matthäus 1,21:

    „Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“

    Es geht hier also um eine Geburt, und zwar ganz eindeutig um die von Jesus.

    Dieses, und dass nun die fragliche Konjunktion in die Genesis kodiert ist, zusammen mit dem betroffenen Ort Bethlehem, bekräftigt die Idee von der Geburt Jesus zu dem oben genannten Datum sehr, wirft allerdings auch neue Rätsel auf. Wer hat das kodiert und warum? Gibt es einen Grund dass Jesus ausgerechnet zum Datum dieser Konjunktion geboren worden sein soll? Oder ist der Bezug rein symbolisch zu verstehen? Dass er überhaupt geboren wurde, sagt mein Bildercode gar nicht aus.

    Und ich glaube nicht, dass Sternenkonstellationen an sich eine Bedeutung haben. Mir geht es darum, was man darin sah, bzw. sieht. Und ich sehe hier keinen Beweis für Christi Geburt, sondern den deutlichen Ansatz eines „Christus-Konzeptes“.

    Ich finde auch nicht, dass die vorgestellte Sternenkonstellation unbedingt die Geburt einer Person, wenn auch einer mythologischen bedeuten muss. Es könnte ebensogut auch der Anbruch einer neuen Zeitperiode, eines neuen Äons gemeint sein, dessen Representant aber trotzdem Jesus ist. Diese Interpretation wird deutlich, indem die Planeten Jupiter und Saturn hier nicht einfach irgendwo beieinander stehen, sondern im Sternbild Fische. Zur Zeit der angedeuteten „Geburt“ begann nämlich auch das astrologische Fische-Zeitalter. Ohne zu urteilen, ob und was das bedeutet, sieht man es noch heute in der Fisch-Symbolik, die sich Christen gerne hinten auf ihr Auto kleben.

    Bild: Fisch Symbol
    Das Wort ist „I-ch-th-y-s“ (griechisch Fisch). Es ist eine Abkürzung für Iēsous Christós Theoú Hyiós Sōtér: Jesus Christus Gottes Sohn Erlöser.

    Meine Ergebnisse liegen mir also vor, beantworten kann ich die vorhin gestellten Fragen, insbesondere die nach dem Urheber der Bilder aber noch nicht. Ich kann die Methode genau erklären, sowie viele in den kodierten Bildern dargestellte Details erörtern und deren Bezug zum kabbalistischen Baum des Lebens beschreiben. Und letzteres werde ich bald tun, hier auf dieser Website. Bis dahin können Sie die englischen Beschreibungen lesen.

    Sinn der Sachescroll to top

    Was ist der Zweck der kodierten Siegelbilder? Eine Spur, die ich verfolge ist, dass es sich bei ihnen um Meditationshilfen handeln könnte, wenn es nicht einfach nur Verzierungen sind, denen man vielleicht auch magische Kräfte zugeschrieben hat.

    Ich kann mir vor stellen, dass ein praktischer Nutzen durch die Betrachtung oder gedankliche Vergegenwärtigung der Siegelbilder entsteht, indem Sie den Meditierenden mit der Welt einer jeden Sefira in Kontakt bringen. Die Bilder könnten Anhaltspunkte sein, welche feine Assoziationen aus lösen und damit die Arbeit des Unterbewußtseins in eine bestimmte Richtung lenken.

    Diese Wirkungen solcher Praktiken sind unterschwellig, aber weitreichend und tiefgehend. Indische Yogis im Tantrismus und auch die Freimaurer nutzen ähnliche Symbole auf diese Weise, um spirituelle Entwicklungen in Gang zu setzen und zu fördern. Und vermutlich hat jedes der entdeckten Siegelbilder auch seinen ganz bestimmten Zweck dabei.

    Bild: indisches Sri-Yantra
    Tantrisches Sri-Yantra, ein Tor zu den Göttern. Es geht nicht um eine starre Betrachtung oder Vorstellung eines trockenen Konstruktes, sondern um das Leben und die Bewegung welche man darin erkennt.

    Das weiter oben angeführte Konjunktionsbild mit Jupiter und Saturn auf einer Linie beispielsweise gehört zur Sefira die man „Hesed“ nennt, womit die Güte Gottes gemeint ist: Jupiter als jüdischer Königsstern und Saturn als Beschützer Israels. Hesed steht auch für Reichtum. Und das im Baum des Lebens links gegenüberliegende Bild des in sechs Flächen unterteilten spitzen Dreicks (unten) sieht im Vergleich zu den übrigen Bildern nicht nur eindrucksvoll aus, sondern seine zu Grunde liedende Sefira ist „Gevura“, das heißt Macht und alle damit verbundenen Aspekte wie z.B. auch Furcht und Respekt, aber auch Gerechtigkeit.

    Bild: Gevura

    Zweifelsohne bringen die Bilder einen mit diesen Ideen in Kontakt und erzeugen Verbundenheit mit dem Kosmos. Ihre Wirkung auf das Unterbewußtsein hat je nach Stärke und Güte der beteiligten Aufmerksamkt alle möglichen Konsequenzen. Dabei meint Stärke hier wie kraftvoll eine Idee ist. Und Güte meint ihre Reinheit und Klarheit. Zusammen ergibt sich daraus das Wörtchen „echt“.

    Aus den unterschwelligen Wirkungen und durch das Studium der Details und Bedeutungen der Siegelbilder erwächst, das glaube ich, ein neues Bewußtsein, so dass auch eine bewusste Arbeit und Erkenntnis mit ihnen möglich wird. Selbsterkenntnis bedeutet nicht nur das Sehen von Wahrheit über einen selbst, sondern - was in Vergessenheit geraten ist - auch bewusstes Gestalten von sich selber und damit der Realität. Das Bild an sich ist dabei eine Stütze, aber das Leben was man daraus macht und die Bedeutung die man ihm gibt ist letztendlich das wahre.

    Der Sinn ist, was man daraus macht und der Zweck ist das eigene Ziel. „Jeder Mensch ist ein Stern“ und Sterne haben die Eigenschaft sich nicht dauernd in Abhängigkeiten zu umkreisen, sondern sich frei im Raum zu bewegen. Nur wer sich in Freude verwirklicht, kann dieses auch abstrahlen.

    Ausblickscroll to top

    Ich werde Ihnen bald die Bilder einzeln vorstellen. Sie können schon jetzt die englische Version dieser Vorstellung lesen.

    Unmöglichscroll to top

    Die nähere Auseinandersetzung mit der Geschichte der Tora eröffnet, dass der Siegelcode unmöglich ist. Diese Geschichte muss falsch sein, denn an sonstens hätten wir hier ein Mysterium und man kann höhernatürliches Handeln und Intelligenz auf der Seite der Absender der Botschaft annehmen. Ich nenne nun zwei der problematischen Sachverhalte:

    So ist das.

    (c) 2012 Andreas G. Szabó

    Schutzsiegel Copyright Ideenschutz