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Bilder kodiert im biblischen Buch Genesis

von Andreas G. Szabó

Kabbala findet jetzt ihre einstigen Wurzeln wieder, denn hier geht es um die Entdeckung von grafischen Sefirotsymbolen, kodiert in die hebräische Tora, nach einer kabbalistisch-mathematischen Methode.

Die Tora sind die ersten 5 Bücher der Bibel, auch genannt die Bücher Moses oder der Pentateuch. Tora bedeutet Gesetz oder Weisung. Sie beinhaltet unter Anderem den Schöpfungsbericht, die 10 Gebote und die ersten Geschichten Gottes mit dem Menschen. Das erste Buch Moses / der Tora ist die Genesis.

Sie sind Experte? Halten Sie sich nicht mit langen Erklärungen auf und lesen Sie das Wichtigste in Kürze.

  • Inhalt dieser Seite

  • Rechne und Zeichne
  • Das Ergebnis
  • Sinn der Sache
  • Unmöglich
  • Übersicht

    Ich habe mittels hebräischer Buchstaben-Zahlen-Beziehungen siegelartige Grafiken aus bestimmten Worten in der Tora dekodiert. Unter diesen Grafiken befinden sich akkurate Darstellungen genau jener Jupiter-Saturn Begegnung im Jahre 7 v. Chr., welche von vielen Astronomen und Historikern mit dem Stern von Bethlehem in Verbindung gebracht wird. Der Zeitpunkt dieser Planetenbegegnung ist dabei in den Grafiken auf die Minute genau festgehalten.

    Die dekodierten Bilder, ich nenne sie mal Siegel, repräsentieren außerdem die Sefirot der Kabbala und vermitteln einen Teil ihrer ursprünglichen spirituellen Lehre auf der Basis bestimmter astronomischer und mathematischer Gegebenheiten: Der Satz des Pythagoras, eine Art Fraktal, Planetenzyklen und mehr.

    Die Präsenz dieser Siegel in der Tora lässt sich mit herkömmlichen Mitteln kaum erklären, wenn man nicht annimmt, dass unser Wissen um die Entstehung der Tora in entscheidenden Punkten falsch ist.

    Wenn Sie sich direkt nur für die Sache mit dem Stern von Bethlehem interessieren, können Sie gleich auf der Seite über Christi Geburt weiterlesen.

    Hier erkläre ich Ihnen nun die Berechnungsmethode und leite diese her. Dann präsentiere ich Ihnen im Überblick das Ergebnis und gehe auf den Sinn der Siegel ein, sowie auch kurz auf den Grund deren Präsenz in der Bibel. Schließlich beende ich den Artikel mit Erklärungen, warum diese Entdeckung eigentlich nach dem Stand aktueller Bibelforschung ein Ding der Unmöglichkeit ist.

    Warum ich den Zufall für das Zustandekommen der Siegel ausschließe, habe ich auf der Seite „Kein Zufall“ ausführlich erklärt.

    Rechne und Zeichnescroll to top

    Auch wenn Zahlenmystik von streng bibeltreuen Gläubigen abgelehnt wird, befindet sich im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung nämlich, ein eindeutiger Hinweis, dass jemand Weisheit erlangt, wenn er die Zahl eines bestimmten Wortes berechnet:

    „... den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, ...“

    Dazu muss man wissen, dass in den Originalsprachen der Bibel, also im Griechischen wie im Hebräischen, jeder Buchstabe auch eine fest definierte Zahl ist, so dass man mit dem vorhandenen Schlüssel den Gesamt-Zahlwert eines Wortes durch die Addition der Werte seiner einzelnen Buchstaben erhalten kann.

    Bild: Hebräische Zahlen

    Dazu ein verblüffendes Beispiel: 777 ist sowohl die Summe der Buchstaben von „Torakosmos“ תורהקוזמוז, als auch die Summe der Wortwerte von „Gott“ אלהים plus „die Himmel“ השמים plus „die Erde“ הארץ im ersten Vers der Bibel/Tora, „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“

    Solche Berechnungen nennt man Gematrie und sie sind ein Teilgebiet der Kabbala, der jüdischen Mysterienüberlieferung. Gematrie wird dazu verwendet, die Bibel durch Zahlenbeziehungen auf einer tieferen Ebene aus zu legen. Und die Kabbala wiederum besteht im Wesentlichen aus der Lehre, dass die Welt durch 10 Zahlen, hebräisch „Sefirot“ (Einzahl: Sefira) geschaffen wird, die zusammen den Baum des Lebens bilden.

    Bild: Baum des Lebens
    „Satan, die alte Schlange“ (Offenbarung 20:2), im Tantrismus auch bekannt als Kundalini, steigt im Baum des Lebens empor zum Ursprung, aus dem heraus sich in 10 Stufen die Welt entwickelt. „Schlange“ hat im Hebräischen den selben Zahlwert wie „Messias“ (d. h. Christus).

    Im Sefer Jezira, dem alten kabbalistischen Buch der Schöpfung lesen wir:

    „Zehn Zahlen ohne etwas ... verstehe mit Weisheit und erkenne mit Einsicht, prüfe durch sie und erforsche von ihnen, wisse, rechne und zeichne ...“

    Wir haben hier einen Hinweis, der von sämtlichen bekannten Forschern bisher übergangen wurde: Es wird empfohlen, dass man bei der Erforschung der Zahlen nicht nur rechnen, sondern auch zeichnen soll.

    Bild: Sefer Jezira

    So zumindest verstehe ich es. Und das ist genau das was ich erfolgreich getan habe, denn bei meiner Rechen- und Zeichenmethode ergaben sich rätselhaft-interessante Punktebilder offenbar intelligenten Ursprungs.

    Sie können das vielleicht jetzt noch nicht nachvollziehen, aber ich muss Ihnen zu Ihrem Verstehen erstmal die Methode und ihre Herleitung erklären. Erst dann kann ich Ihnen Argumente für die Echtheit der Bilder liefern, sowie Details zeigen, anhand derer Sie die Echtheit erkennen können.

    Idee

    Ursprünglich wollte ich die Verteilung bestimmter Wortwerte im hebräischen biblischen Buch Genesis (erstes Buch der Bibel/Tora) analysieren und fand dazu wie gesagt eine bildhafte Darstellungsmethode.

    Bild: Hitomi-Methode

    In meiner Methode werden alle Worte gesucht, die den selben gewünschten Zahlwert haben. Und diese Worte werden dann vereinfacht erklärt nach folgendem Schema in Bildpunkte umgewandelt: Die Versnummer der Genesis bestimmt den Winkel in einem Kreis und die Wortnummer im Vers bestimmt den Radius für einen Punkt im Bild.

    Das war die einfache Version der Erklärung, um Sie in die Struktur der Sache einzuführen. Tatsächlich sind es ist nicht nur ein Kreis, sondern drei, und zwar unterschiedlich große mit dem selben Mittelpunkt. Ich leite das genaue Schema nun aus Hinweisen in der Genesis her und erkläre dann seinen Aufbau.

    Herleitung

    Die Genesis in unseren Bibeln heute hat 1533 Verse (gezählt in Koren, KJV und Luther). Einige Experten sind der Meinung, diese Zahl wäre nicht richtig, unter anderem weil ein Examplar aus dem Jahre 1008, der Leningrad-Kodex, bedingt durch eine andere Versaufteilung ein paar Verse weniger zählt. Das braucht uns aber nicht stören, da meine Methode auch noch bei leichten Abweichungen dieser Art die selben Bilder erkennen lässt. Wenn wir aber 1533 als richtig voraus setzen, erhalten wir die im Folgenden erklärte Kuriosität, die uns auf die Zeichnungsmethode hin weist.

    Auf der Suche nach versteckten Zahleninformationen mit Hilfe des überspringens von jeweils einer gleichen Anzahl von Versen auf der Basis von ganzzahligen Teilern von 1533, habe ich mir unter anderem auch jeden 511ten Vers angesehen (1533 = 3 x 511). Also auch Vers 1022 (2 x 511; Genesis 35,10), der am Ende des zweiten Drittels des Versumfangs der Genesis liegt:

    „Und Gott sagte zu ihm: Dein Name ist Jakob. Aber dein Name soll nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein...“

    In diesem Vers findet sich dreimal das Wort „dein Name“ (שמך), das den Zahlwert 360 hat.

    Bild: Herleitung

    Der gemeinte Name im Vers Nummer 1022 ist zweimal Jakob und einmal Israel. Das erinnerte mich daran, dass 1022 ebenso auch zweimal 511 sind und noch einmal 511 Verse folgen. Also assoziierte ich jedes „dein Name“ mit einem Drittel der Genesis. Der Zahlwert dieses Wortes, 360 nämlich, kann aber als Gradzahl auch einen Kreis meinen, und so assoziierte ich jedes Drittel der Genesis mit einem Kreis.

    Methode

    Ich fand also die Genesis mit insgesamt 1533 Versen vor, und fand darin am Ende des zweiten Drittels im Vers 1022 = 2 x 511 den gematrischen Hinweis auf drei Kreise durch den dreimaligen Wortwert 360 dort.

    Wegen diesem, und da mir beim angestrebten Zeichnen die insgesamt 1533 Verse der Genesis für eine Runde um den Mittelpunkt zu viel waren, entschloss ich mich also zu drei Runden von jeweils 511 Versen. Das Ergebnis sind drei konzentrische Ringe auf einem Rad mit 511 Speichen.

    Bild: Kreise auf einer Bibel
    Die Bibel, Einheitsübersetzung. Das Motiv stammt aus dem 5. Jh. und ist ein Mosaik an der Decke der Taufkirche in Albenga, Italien.

    Auf den Speichen werden die Wort-Punkte ähnlich wie im „Hitomi-Methode“ Bild oben eingezeichnet, nur dass nicht alle Verse auf einmal für eine Runde verwendet werden, sondern nur 511. Es wird im inneren Ring auf Speiche 1 angefangen und rundum gearbeitet. Vers 512 liegt dann wieder auf Speiche 1, aber im nächstäußeren Ring.

    Bild: Speiche

    Ein Vers der Genesis hat höchstens 26 Worte, die auf dem zum Vers gehörigen Teil einer Speiche platziert werden, von innen nach außen. Hat ein Vers weniger als 26 Worte, bleiben nach außen hin Plätze auf dem zum Vers gehörigen Teil der Speiche frei. Somit haben wir 3 x 26 = 78 mögliche Positionen für Punkte auf einer ganzen Speiche der Figur.

    Weitere Details der Zeichenmethode finden Sie unter „Technische Details“.

    Übrigens: Das Wort aus dem Sefer Jezira welches hier als „rechne“ übersetzt wird, ist das althebräische Verb חשוב. Es ist die verwendete Wurzel für das heutige hebräische Wort מחשב, das heißt Rechner oder Computer. Und ich habe die Bilder natürlich nicht per Hand berechnet. Das wäre fast unmöglich, denn man müsste jedes von etwa 79.800 Worten der Tora ausrechnen, dabei die Werte von rund 304,800 Buchstaben addieren und dann auch noch irgendwie den Überblick behalten.

    Kreise im Auge

    Man kann meine Zeichenmethode an einen Hinweis im Sohar anlehnen. Der Sohar ist - so sagt man - das wichtigsten Buch der Kabbala. Und der Hinweis lautet:

    „Es ist das Geheimnis der KREISE IM AUGE, welche den mittelsten Punkt umgeben, der eigentlich das Sehen des ganzen Auges bildet.“

    Dass die Methode auf Kreisen auf baut, habe ich ihnen oben erzählt und erklärt. Und dass die Siegel welche daraus resultieren wie Augen oder Pupillen anmuten, ist für mich offensichtlich. Sie können sich zudem die 511 Speichen der Methode als die Lamellen der Iris im Auge vor stellen. Daher habe ich meine Methode auch „Hitomi“ genannt, was japanisch ist und eben soviel wie Auge oder Pupille bedeutet.

    Bild: Augenmuster

    Das Ergebnisscroll to top

    Die nun erklärte und schonmal um einiges belegte Methode brachte also das Ergebnis, dass sich damit bei gewissen Zahlen siegelartige Bilder ergeben. Das wird deutlich, wenn man die Punkte richtig um gedachte Linien ergänzt.

    Was die Bilder genau darstellen und warum, können Sie auf der Sefirot Seite nachlesen. Argumente für die Echtheit der Bilder überhaupt finden Sie unter Kein Zufall.

    Bild: Baum des Lebens

    Insgesamt habe ich bisher acht Bilder gefunden. Und da ich davon aus gehe, dass diese Bilder die Sefirot des kabbalistischen Baumes des Lebens repräsentieren, nehme ich an, dass die Bilder für zwei von zehn Sefirot noch nicht gefunden sind. Sie können mit meinem Hitomi-App selber auf die Suche gehen. Lesen Sie dazu bitte auch die Kriterien für echte Bilder.

    Oben sehen Sie den Baum des Lebens mit den Bildern. Sie sehen auch schon einige Einzeichnungen von Linien, aber noch längst nicht alles, was man daraus machen und erkennen kann. Das Bild unten rechts soll das Sternbild Großer Wagen sein, und oben links jenes des Orion mit den beiden „Hunds“-Sternen Procyon und Sirius.

    Warum meine Zurordnungen der Siegel zu den Sefirot richtig sind, kann man schon allein anhand der bildgebenden Zahlen erkennen und ist so unter Überprüfung der Zuordnungen notiert.

    Wenn Sie sich über die wechselnden Farben der Punkte oder die zusätzlichen Ringe (grün) wundern, oder wenn Sie einfach noch mehr über die Zeichnungsmethode wissen wollen, können Sie unter „Technische Details“ Antworten finden.

    Sinn der Sachescroll to top

    Wer hat die Siegel in die Genesis kodiert und warum wurden sie dort fast ohne Hinweise und Wegweiser versteckt? Was ist der Zweck der Siegel wenn sie nicht einfach nur eine Art Verzierungen sind, denen man vielleicht auch magische Kräfte zugeschrieben hat? Sollten die Siegel überhaupt entdeckt werden?

    Die Frage nach dem „wer“ kann ich noch nicht ausreichend beantworten, aber zu ihrem Zweck nehme ich hier Stellung. Denn es sind ganz klar Darstellungen der kabbalistischen Sefirot, die ihren Betrachter mit der Welt einer jeden Sefira in Kontakt bringen, wenn er daran denkt.

    Hierbei wirken die Siegel als dezente Anhaltspunkte, welche feine Assoziationen auslösen und damit die Arbeit des Unterbewussteins je nach Siegel in eine bestimmte Richtung lenken.

    Dies hilft beim Verstehen der Sefirot, so wie sie ursprünglich gemeint waren. Ich nehme an, dass die Idee des Sefirotbaumes wesentlich älter ist als die heute bekannte Kabbala und das wir über seine Entstehung längst nicht alles wissen.

    Die Siegel helfen aber nicht nur im Verstehen der Sefirot, sondern fördern bei dem der sich damit beschäftigt auch die spirituelle Entwicklung. Im zentralen Vers der Tora wird Aaron, der Bruder von Moses gekrönt. Aaron bedeutet Erleuchteter.

    Diese Wirkungen der Betrachtung der Siegel sind unterschwellig, aber weitreichend und tiefgehend. Indische Yogis im Tantrismus und auch die Freimaurer nutzen ähnliche Symbole auf diese Weise, um spirituelle Entwicklungen in Gang zu setzen und zu fördern. Und vermutlich hat jedes der entdeckten Siegelbilder auch seinen ganz bestimmten Zweck dabei.

    Bild: indisches Sri-Yantra
    Tantrisches Sri-Yantra, ein Tor zu den Göttern. Es geht nicht um eine starre Betrachtung oder Vorstellung eines trockenen Konstruktes, sondern um das Leben und die Bewegung welche man darin erkennt.

    Die mystische Versenkung in die Sefirot, um ihren allgemeinen oder auch persönlichen Sinn zu entdecken, ist gängige kabbalistische Praxis. Mit dem Torakosmos gibt es jetzt aber die archetypischen Urbilder dazu in Klarheit. Sie stammen gewissermaßen aus dem kollektiven Unterbewusstsein, dem Speicher unserer Vorfahren, der durch die geheimen Ebenen der Tora gegeben ist.

    Unmöglichscroll to top

    Die nähere Auseinandersetzung mit der Geschichte der Tora eröffnet, dass der Siegelcode unmöglich ist. Diese Geschichte muss falsch sein, denn an sonstens hätten wir hier ein Mysterium und man kann höhernatürliches Handeln und Intelligenz in dieser Sache annehmen. Ich nenne nun mal nur zwei der problematischen Sachverhalte:

    Doch Möglich?

    Vielleicht wurde die wahre Tora bis zur Zeit als sie in ihrer heutigen Form niedergeschrieben wurde, nur mündlich überliefert. Kann das sein? Die älteste erhaltene Tora, wie sie heute ist, stammt aus der Zeit der Masoreten um 800-1000 n. Chr. Und durch eine mündliche Überlieferung vieleicht, blieb sie schließlich von den Veränderungen an der hebräischen Rechtschreibung verschont. In den in Qumran gefundenen Torafragmenten wurden vielleicht die Bindestriche (die Maqaf) zwischen den Worten einfach bewusst weggelassen.

    Argumente für die Echtheit der Siegel habe ich auf der Seite „Kein Zufall“ zusammengestellt.

    (c) 2013 Andreas G. Szabó

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